Thomann-Frank Gaby

Gaby
Thomann-Frank
Arztsekretärin
1960
Parsonz
verheiratet
Surses
FDP
Grossrätin


Haben Sie ein Lebensmotto, wenn ja welches?
Den Mitmenschen mit einem Lächeln, einem freundlichen Grusswort und wenn immer möglich mit etwas Zeit zu begegnen.

In welchem Umfeld bewegen Sie sich:

Familie:

  • 3 Erwachsene Kinder, 1 Enkelin

Berufstätigkeit / Teilzeitpensum

  • Seit 1983 Arztsekretärin im Center da Sanadad Savognin

Bisherige ehrenamtliche Tätigkeiten:

  • Präsidentin Frauenverein Cunter-Riom-Parsonz
  • Präsidentin Club Activ Riom-Parsonz-Cunter
  • Kirchgemeindepräsidentin Parsonz
  • Vorstand Erwachsenenbildung Regionalverband Mittelbünden

Jetzige Tätigkeiten:

  • Seit 2014 FDP Grossrätin, Kreis Surses
  • Kommissionsmitglied Bildung und Kultur
  • Mitglied des Stiftungsrates HPD (Heilpädagogischer Dienst GR)
  • Vorstandsmitglied Alzheimer Graubünden
  • Vorstandsmitglied STiS (Savognin Tourismus im Surses)
  • Vorstandsmitglied FDP Frauen Graubünden
  • Vorstandsmitglied der FDP-Ortspartei Surses

Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:
Seit der Gründung im August 1997, Mitglied der FDP-Ortspartei und seit 2014 Grossrätin für den Kreis Surses.

Meine Motivation: mich weiterhin für die Anliegen unserer Talbevölkerung und Region, im sozialen, wirtschaftlichen und touristischen Bereich einsetzen.

Was möchten Sie als Grossrätin bzw. Grossratsstellvertreterin bewegen?
Mich für die zentralen Anliegen und Bedürfnisse der Einwohner der Gemeinde Surses und der Region Albula einsetzen

Wo sind Ihre Schwerpunkte?
Sozialbereich, Kultur und Bildung

Wirtschaft und Tourismus

Haben Sie (politische) Vorbilder?
Nein

Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu fördern?
Die Gleichstellung in allen Lebensbereichen zu fördern.

Würden Sie es befürworten, dass der Kanton Graubünden generell mehr Massnahmen zur Gleichstellung ergreift?
Ja. Die Leistung beider Geschlechter sollte gleich beurteilt werden und dementsprechend mit gleichem Lohn und Anerkennung beurteilt werden. Es müssten sinnvolle, familienkonforme Strukturen für den Wiedereinstieg ins Berufsleben und die damit verbundenen Möglichkeiten geschaffen werden.

Die Nichtsanktionierung von Teilzeitarbeit kann dazu beitragen, dass familiäre Pflichten zwischen den Geschlechtern weniger einseitig verteilt werden. Wie stehen Sie zu Jobsharing und Teilzeitpensen auch in Führungspositionen?
In Teilzeitangeboten, mit gleichen Rahmenbedingungen und Aufstiegsmöglichkeiten beider Geschlechter, kann das Potenzial zur Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt gefördert werden. Hierzu bedarf es einer zukunftsorientierten Unternehmenspolitik, welche auch die Lebensumstände berücksichtigt.

Jährlich findet im Grossrat das Mädchenparlament statt. Mentorinnen für Jungpolitikerinnen oder Teilnehmerinnen an überparteilichen Arbeitsgruppen sind stets willkommen. Inwiefern engagieren Sie sich persönlich ausserhalb des politischen Amtes für frauenrelevante Anliegen?
Als ehemalige Präsidentin eines Frauenvereins habe ich mich stets für frauenrelevante Anliegen eingesetzt. Ein grundsätzliches Anliegen finde ich - nicht nur frauenrelevant – sondern als eine gesellschaftliche Verantwortung, Vorbild/er für unsere Jugend zu sein.

Durchschnittlich stirbt alle 20 Tage eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Auch in Graubünden hat die Gewalt an Frauen stark zugenommen. Soll sich der Kanton verstärkt an Massnahmen zur Gewaltprävention beteiligen?
Ja. Für das Bewusstsein und die Sensibilisierung, betreffend dem Thema häusliche Gewalt, müsste eine Jugendprävention erfolgen.